So.
dass Menschen extreme Schmerzen, Todesangst und Verzweiflung fühlen, während Krankenpfleger und auch einige Therapeuten und Nachwuchs-Ärzte selber auf sich acht geben müssen, dass sie nicht durch enorme Not der Patienten gleich noch krank daneben liegen.... was ich zu Zeiten, als das Burnout körperlich und seelisch mein Leben Asche und Trümmer legte, oft genug erlebte...
..... und das Geld ist vorhanden, es kommt bloß nicht dort an wo es hin gehört.
Die Krankenkassen, Sozialversicherungen und Krankenhaus-Aktiengesellschaften produzieren gewaltige Mengen an Geld, das woanders verbrannt wird, als es den im Gesundheitswesen Arbeitenden und den Patienten zurück zu geben, die das oft genug durch extrem hohe Sozialversicherungs-Abgaben und Steuern bezahlt und laut Bloomberg Studie gerade in Deutschland eine pervers niedrige "Rendite" in realer Wirksamkeit unseren Gesundheitssystem, was eben nach Bloomberg Studie definitiv das schlechteste Preis/Leistungs-Verhältnis in ganz Europa ist. Und von 2016 auf 2017 sind wir in Deutschland von Platz 38 auf 42 gesunken. Die von 2018 wird sicher spannend.
Wir reden hier von Fakten, das Menschen, die einen erheblich Beitrag zur Gesellschaft und Volkswirtschaft geleistet haben, durch die Implementierung unserer Unrechts Gesetze eine um 10 bis 20 Jahre niedrigere Lebens-Erwartung haben, wie Menschen, die einfach nur z.B. 10 Jahre älter sind oder einfach nur ein paar Hundert Euro mehr Einkommen haben, ohne je dafür mehr als andere gearbeitet zu haben.... oder selbst noch nie einen Beitrag für die Gesellschaft durch Arbeit oder Einzahlung in Solidar-"Systeme" aber durch ihre Vermögens- und Macht-Verhältnisse eine Menge an Ressourcen dieser Gesellschaft entnommen haben.
Wenn dazu kommt, dass die Zeit vor einem 10-20 Jahren früheren Ablebens für pissige kleine Scheißbeträge nicht mehr im Leben-Motiv "harte und ungerechte Arbeits und Einkommens-Verhältnisse", sondern in nackten Überlebenskampf, also fast schon im Kriegsmodus zwischen Leuten, die ihre spätrömische Dekadenz beim lustigen Leben noch nicht einmal mehr merken.
Und die Frage, die sich stellt, wenn dieses Überhand nimmt,
und einen Intensität und eine Masse an Menschen betrifft, die dann nicht mehr ethische Fragen wie nach sozialer Gerechtigkeit aufdrängen kann, sondern der funktionieren und Überleben einer gesamten Gesellschaft bedroht....
.... dann sollte man sich als "ich hab Angst davor, dass Sachen wie blaubraune Parteien und deren Konsorten bei den aktuellen Wahlen uns eine Nazi-Horror-Diktatur bringen".... wieso sind die so erfolgreich? Ist das wirklich ganz plötzlich wieder wie ein UFO vom Himmel gefallen? Oder gibt es realweltliche ganz alltäglich erlebare Ursachen?
Wie sind mit den Jahrhundert-Aufgaben immer noch seit 50 Jahren auf einem Pfad, der so wie es jetzt gerade läuft frontal auf einen der heftigsten Zivilisations-Abbrüche der Menschheitsgeschichte, einen globalen Kollaps in wenigen Jahren oder Jahrzehnten zu steuert.
Ich persönlich habe die härtesten, schlimmsten und extremsten Wochen und Monate und Jahre meines gesamten Lebens hinter mir.
Und ich weiß genau, dass der Horrortrip den ich erlebte, von zig Tausenden vielleicht von Millionen Menschen in Deutschland und Europa auch durchlebt wird.
Was bei mir vielleicht noch n bisschen härter einschlägt ist, dass ich es schaffe, Dinge zu erleben, zu überleben und die Situationen dann doch irgendwann nach Monaten oder Jahren zu meistern, in denen viele Menschen einfach scheitern, komplett kaputt gehen und dadurch auch sterben.
Auch wenn man es mir oft nicht ansieht, das hinterlässt Spuren in einem Menschen.
Ich weiß nicht..... wollen wir alle wirklich so leben?
Ich mein? Muss das so?
Oder ist es vielleicht alles viel leichter....?
.... wenn man ein bisschen mehr das Wort "wir" mal für etwas anderes benutzt als für mißbräuchliche, manipulative Sprache die Fakten schafft, die die Gesamtsituation immer mehr eskalieren lassen.
Die nächste Wahl/Aufsichtsratsitzung schaffen, und dann einfach wie zuvor weiter machen? Durch kognitive Dissonanz bis zur hin zur totalen Verblendung einfach weg gucken und die Realität komplett ausblenden, in der andere Menschen im direkten Umfeld die Hölle auf Erden erleben?
Hoffen, dass man selbst gut durch kommt und es einen selbst irgendwie nicht trifft, und dann aber laut schreien, wenn man der Nächste ist, der in der Lemminge-Stampede über die Kante in den Abgrund fällt.... die meisten Menschen die unten aufprallen hört man "oben" schon gar nicht mehr.
Meine Eltern haben ihre eigene Kindheit in dem Apokalyptischen Inferno des zweiten Weltkrieges verbracht und danach unter heftigsten persönlichen Opfern, dieses Land und diesen Kontinent wieder aufgebaut und der Dank dafür von diesem Land und diesem Kontinent ... den hab ich bereits kommentiert und möchte dazu zu Gunsten meiner eigenen Gesundheit nix mehr sagen... außer, dass ich in dritter Generation zu Menschen gehöre, für die Artikel 20.1 die BRD sei angeblich ein "sozialer" "Rechtsstaat" überhaupt nicht mehr in der Evidenz des eigenen Lebens erlebbar ist.
Ich werde mit dem, was ich erlebt habe, irgendwie weiter leben und vielleicht noch ein paar bescheidene nicht ganz so schlechte Jahre verleben oder auch nicht und entsprechend 10 bis 20 Jahre vor meiner Zeit sterben.
Aber Ihr habt vielleicht Kinder, Enkel und andere Menschen, die das, was ich hinter mir habe noch vor sich haben .... und in einer Welt ihren Weg machen und finden werden.....
die ähnlich schnell kollabiert, wie in den 1990ern das Land Yugoslawien oder in der Aufbruchstimmung im Frühling 2011 das Land Syrien mit einem mal von belastet und eher anstrengend in ein Inferno gefallen ist....
... was ist, wenn die Gratwanderung, die wir seit seit über 10 Jahren gehen, ....
.... wenn das schief geht und wir oder ... unsere ... bzw. ... Eure Kinder einen Höllensturz erleben, gegen den die Jahre von 1914 bis 1948 eine Kindergarten-Geschichte sein werden?
Wenn es sich nicht mehr um 6 Millionen Genozid-Opfer sondern um 6 Milliarden zivile Tote geht, .... eine Welt dessen Alptraumhaftigkeit die Pestwelle im Mittelalter weit übertreffen kann....
Und:
Nach meinen bisherigen Erfahrungen der letzten 10-20 Jahre sind ausschliesslich diejenigen Menschen an der Deeskalation der fatalen Lebensverhältnisse aller Menschen wahrnehmungsfähig, befähigt und willig, ....
die in den letzten 10-20 Jahren zu denen gehört haben, die man zu Gunsten des guten Leben und auch Überlebens der 80% geopfert hat und realitär bei Tageslicht betrachtet, abgeschrieben und über die Klinge springen lassen....
... was ist wenn Menschen wie einige hundert Tausende und darunter ich gar kein Problemfall sind, sondern das Potential zum Überleben von mehr als 60% der Menschheit bereits in sich tragen....?
und bereit sind dieses auch zu leisten?
so wie damals die Trümmerfrauen oder die hoch traumatisierten Kinder und Jugendlichen aus meiner Eltern-Generation damals nach Stunde Null 1945 die ersten 10-20 Nachkriegs-Jahre? Die das auch können, weil sie heutzutage überhaupt noch die Erfahrung und Kompetenz mit existentieller Not und Lebensbedrohung haben?
Ich halt eure Sache.... Eure Entscheidung ... man kann auch den üblichen Weg gehen und hoffen dass alles gut geht, oder überhaupt erst mal gar nicht erst die Realität als P.A.L. als "Problem Anderer Leute" an sich ran zu lassen, oder endlich wach und werden und die Aufgaben und Herausforderungen anzufangen, so lange man noch eine Baustelle vor sich hat und kein Katastrophengebiet....
ich bin heute mal gespannt, wie mein eigenes Leben weiter geht, was ich noch alles erleben oder erleiden werde und wieviel ich dabei zusehen kann, was die Welt und die Menschheit so treibt und sich selbst antut....
und freue mich ein bisschen auf das, was den Silberstreif von Hoffnung für mich erscheinen lässt...
bin verhalten optimistisch.
.... ich könnte auch anders. Zum Beispiel so:
mich einfach egoistisch und narzistisch in die Ecke setzen und nur noch an mich denken... oder die durchaus sehr berechtigte und nahe liegende Sichtweise entwickeln, dass ... es mir, als einem der geopferten 20% der 80/20 Gesellschaft völlig egal sein kann, ob ich vom Nazi 2.0 Inferno oder von der spätrömischen Dekadenz der 80% in den sicheren und baldigen vorzeiten Tod geprügelt werde.... wenn es ohnehin egal ist, ... könnte ich genau das machen, was viele tatsächlich tuen, die Donnaldd Trammpp oder "Alternative gegen Deutschland" wählen.... und noch möglichst viele aus den 80% mit in den Abgrund reißen... quasi fast schon aus Rache für das erlittene himmelschreiende Unrecht .....
Aber so ein Mensch bin ich nicht.
Ich hab keine eigenen Kinder.
Aber mein Denken und Handeln ist so, als hätte ich welche.
Ich ziehe mein Lebensglück und tiefe Zufriedenheit daraus, mit zu erleben, wie das Leiden Anderer Menschen weniger wird und die Lebensfreude aus geteilter Freunde quillt und nicht aus der Befriedigung meiner eigenen Bedürfnisse...
Ich bin halt so. Bin so geboren und würde gern noch so ein bisschen bleiben, wenns recht ist...
das Leben hier ist manchmal zwischendurch selbst für mich einige Momente lang recht schön... auch wenn ich in den schönen Momenten noch mehr ungerne alleine bin, und ungeteiltes Lebensglück eine größerer Schmerz ist, wie das Alleinsein in den apokalyptischen Höllenmomenten von denen es zu viele und zu heftige in den letzten Wochen und Monaten gab...
bin erstmal wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
Ab Montag dann ambulante Situation.
Nerven lagen gestern blank. Hauptsächlich wieder im unteren Rückenmark in der Region der S1 Bandscheibe und dem Schrotthaufen der untersten fünf Wirbel, deren Bandscheiben und dem zum Teil bereit leicht geschädigten Rückenmark.
Ich habe gestern zu Fuß eine Strecke zurück legen müssen, die in Summe dem entspricht, was ich in den 12 Monaten zuvor zu Fuß, ohne Rollstuhl, gelaufen bin.
Das war eine massive Überforderung und ich hatte extreme Schmerzen und durch die extreme Situation der letzten 24 Monate schlägt das voll durch auf das Seelenleben bin hin zur Verzweiflung.
Seit heute Morgen sind die starken Schmerztabletten, die ich seit Ende Mai 2017 nicht mehr genommen habe, wieder nötig. Daher geht es mir heute Nachmittag ein bisschen besser.
Dafür kommen jetzt die Herausforderungen eines Alltagslebens, dass viele Menschen überhaupt gar nicht vorstellen können:
Was es bedeutet mit einem Monats-Einkommen mehrere hundert Euro unterhalb des Existenzminimums zu (über)leben, ist ja schon in Diskussion und dass seit 2004 etwa Grundgesetz widrige und Demokratie zerstörende Gesetze in Deutschland für 20% der Bevölkerung den Artikel 20.1 Grundgesetz zu Schlag ins Gesicht werden lassen ... das haben ja manche durchaus wahr genommen.
Wie das ist ... in so einer Situation ... dann auch noch einem Umzug von Spree an die Ruhr zu machen, erstmal den Rollstuhl wieder zu bekommen, der mal eben nicht mit dem Menschen, also mir mit transportiert werden konnte oder durfte.
Hier wird mangelnde Barrierefreiheit und die vom "Sozialstaat" Gewalt und Gefügigmachung oft genug mit Füßen und Stiefeln getretene Pseudo-Inklusion fast zu einer tödlichen Falle.
Ob das immer so sein muss, ....
Nerven lagen gestern blank. Hauptsächlich wieder im unteren Rückenmark in der Region der S1 Bandscheibe und dem Schrotthaufen der untersten fünf Wirbel, deren Bandscheiben und dem zum Teil bereit leicht geschädigten Rückenmark.
Ich habe gestern zu Fuß eine Strecke zurück legen müssen, die in Summe dem entspricht, was ich in den 12 Monaten zuvor zu Fuß, ohne Rollstuhl, gelaufen bin.
Das war eine massive Überforderung und ich hatte extreme Schmerzen und durch die extreme Situation der letzten 24 Monate schlägt das voll durch auf das Seelenleben bin hin zur Verzweiflung.
Seit heute Morgen sind die starken Schmerztabletten, die ich seit Ende Mai 2017 nicht mehr genommen habe, wieder nötig. Daher geht es mir heute Nachmittag ein bisschen besser.
Dafür kommen jetzt die Herausforderungen eines Alltagslebens, dass viele Menschen überhaupt gar nicht vorstellen können:
Was es bedeutet mit einem Monats-Einkommen mehrere hundert Euro unterhalb des Existenzminimums zu (über)leben, ist ja schon in Diskussion und dass seit 2004 etwa Grundgesetz widrige und Demokratie zerstörende Gesetze in Deutschland für 20% der Bevölkerung den Artikel 20.1 Grundgesetz zu Schlag ins Gesicht werden lassen ... das haben ja manche durchaus wahr genommen.
Wie das ist ... in so einer Situation ... dann auch noch einem Umzug von Spree an die Ruhr zu machen, erstmal den Rollstuhl wieder zu bekommen, der mal eben nicht mit dem Menschen, also mir mit transportiert werden konnte oder durfte.
Hier wird mangelnde Barrierefreiheit und die vom "Sozialstaat" Gewalt und Gefügigmachung oft genug mit Füßen und Stiefeln getretene Pseudo-Inklusion fast zu einer tödlichen Falle.
Ob das immer so sein muss, ....
dass Menschen extreme Schmerzen, Todesangst und Verzweiflung fühlen, während Krankenpfleger und auch einige Therapeuten und Nachwuchs-Ärzte selber auf sich acht geben müssen, dass sie nicht durch enorme Not der Patienten gleich noch krank daneben liegen.... was ich zu Zeiten, als das Burnout körperlich und seelisch mein Leben Asche und Trümmer legte, oft genug erlebte...
..... und das Geld ist vorhanden, es kommt bloß nicht dort an wo es hin gehört.
Die Krankenkassen, Sozialversicherungen und Krankenhaus-Aktiengesellschaften produzieren gewaltige Mengen an Geld, das woanders verbrannt wird, als es den im Gesundheitswesen Arbeitenden und den Patienten zurück zu geben, die das oft genug durch extrem hohe Sozialversicherungs-Abgaben und Steuern bezahlt und laut Bloomberg Studie gerade in Deutschland eine pervers niedrige "Rendite" in realer Wirksamkeit unseren Gesundheitssystem, was eben nach Bloomberg Studie definitiv das schlechteste Preis/Leistungs-Verhältnis in ganz Europa ist. Und von 2016 auf 2017 sind wir in Deutschland von Platz 38 auf 42 gesunken. Die von 2018 wird sicher spannend.
Wir reden hier von Fakten, das Menschen, die einen erheblich Beitrag zur Gesellschaft und Volkswirtschaft geleistet haben, durch die Implementierung unserer Unrechts Gesetze eine um 10 bis 20 Jahre niedrigere Lebens-Erwartung haben, wie Menschen, die einfach nur z.B. 10 Jahre älter sind oder einfach nur ein paar Hundert Euro mehr Einkommen haben, ohne je dafür mehr als andere gearbeitet zu haben.... oder selbst noch nie einen Beitrag für die Gesellschaft durch Arbeit oder Einzahlung in Solidar-"Systeme" aber durch ihre Vermögens- und Macht-Verhältnisse eine Menge an Ressourcen dieser Gesellschaft entnommen haben.
Wenn dazu kommt, dass die Zeit vor einem 10-20 Jahren früheren Ablebens für pissige kleine Scheißbeträge nicht mehr im Leben-Motiv "harte und ungerechte Arbeits und Einkommens-Verhältnisse", sondern in nackten Überlebenskampf, also fast schon im Kriegsmodus zwischen Leuten, die ihre spätrömische Dekadenz beim lustigen Leben noch nicht einmal mehr merken.
Und die Frage, die sich stellt, wenn dieses Überhand nimmt,
und einen Intensität und eine Masse an Menschen betrifft, die dann nicht mehr ethische Fragen wie nach sozialer Gerechtigkeit aufdrängen kann, sondern der funktionieren und Überleben einer gesamten Gesellschaft bedroht....
.... dann sollte man sich als "ich hab Angst davor, dass Sachen wie blaubraune Parteien und deren Konsorten bei den aktuellen Wahlen uns eine Nazi-Horror-Diktatur bringen".... wieso sind die so erfolgreich? Ist das wirklich ganz plötzlich wieder wie ein UFO vom Himmel gefallen? Oder gibt es realweltliche ganz alltäglich erlebare Ursachen?
Wie sind mit den Jahrhundert-Aufgaben immer noch seit 50 Jahren auf einem Pfad, der so wie es jetzt gerade läuft frontal auf einen der heftigsten Zivilisations-Abbrüche der Menschheitsgeschichte, einen globalen Kollaps in wenigen Jahren oder Jahrzehnten zu steuert.
Ich persönlich habe die härtesten, schlimmsten und extremsten Wochen und Monate und Jahre meines gesamten Lebens hinter mir.
Und ich weiß genau, dass der Horrortrip den ich erlebte, von zig Tausenden vielleicht von Millionen Menschen in Deutschland und Europa auch durchlebt wird.
Was bei mir vielleicht noch n bisschen härter einschlägt ist, dass ich es schaffe, Dinge zu erleben, zu überleben und die Situationen dann doch irgendwann nach Monaten oder Jahren zu meistern, in denen viele Menschen einfach scheitern, komplett kaputt gehen und dadurch auch sterben.
Auch wenn man es mir oft nicht ansieht, das hinterlässt Spuren in einem Menschen.
Ich weiß nicht..... wollen wir alle wirklich so leben?
Ich mein? Muss das so?
Oder ist es vielleicht alles viel leichter....?
.... wenn man ein bisschen mehr das Wort "wir" mal für etwas anderes benutzt als für mißbräuchliche, manipulative Sprache die Fakten schafft, die die Gesamtsituation immer mehr eskalieren lassen.
Die nächste Wahl/Aufsichtsratsitzung schaffen, und dann einfach wie zuvor weiter machen? Durch kognitive Dissonanz bis zur hin zur totalen Verblendung einfach weg gucken und die Realität komplett ausblenden, in der andere Menschen im direkten Umfeld die Hölle auf Erden erleben?
Hoffen, dass man selbst gut durch kommt und es einen selbst irgendwie nicht trifft, und dann aber laut schreien, wenn man der Nächste ist, der in der Lemminge-Stampede über die Kante in den Abgrund fällt.... die meisten Menschen die unten aufprallen hört man "oben" schon gar nicht mehr.
Meine Eltern haben ihre eigene Kindheit in dem Apokalyptischen Inferno des zweiten Weltkrieges verbracht und danach unter heftigsten persönlichen Opfern, dieses Land und diesen Kontinent wieder aufgebaut und der Dank dafür von diesem Land und diesem Kontinent ... den hab ich bereits kommentiert und möchte dazu zu Gunsten meiner eigenen Gesundheit nix mehr sagen... außer, dass ich in dritter Generation zu Menschen gehöre, für die Artikel 20.1 die BRD sei angeblich ein "sozialer" "Rechtsstaat" überhaupt nicht mehr in der Evidenz des eigenen Lebens erlebbar ist.
Ich werde mit dem, was ich erlebt habe, irgendwie weiter leben und vielleicht noch ein paar bescheidene nicht ganz so schlechte Jahre verleben oder auch nicht und entsprechend 10 bis 20 Jahre vor meiner Zeit sterben.
Aber Ihr habt vielleicht Kinder, Enkel und andere Menschen, die das, was ich hinter mir habe noch vor sich haben .... und in einer Welt ihren Weg machen und finden werden.....
die ähnlich schnell kollabiert, wie in den 1990ern das Land Yugoslawien oder in der Aufbruchstimmung im Frühling 2011 das Land Syrien mit einem mal von belastet und eher anstrengend in ein Inferno gefallen ist....
... was ist, wenn die Gratwanderung, die wir seit seit über 10 Jahren gehen, ....
.... wenn das schief geht und wir oder ... unsere ... bzw. ... Eure Kinder einen Höllensturz erleben, gegen den die Jahre von 1914 bis 1948 eine Kindergarten-Geschichte sein werden?
Wenn es sich nicht mehr um 6 Millionen Genozid-Opfer sondern um 6 Milliarden zivile Tote geht, .... eine Welt dessen Alptraumhaftigkeit die Pestwelle im Mittelalter weit übertreffen kann....
Und:
Nach meinen bisherigen Erfahrungen der letzten 10-20 Jahre sind ausschliesslich diejenigen Menschen an der Deeskalation der fatalen Lebensverhältnisse aller Menschen wahrnehmungsfähig, befähigt und willig, ....
die in den letzten 10-20 Jahren zu denen gehört haben, die man zu Gunsten des guten Leben und auch Überlebens der 80% geopfert hat und realitär bei Tageslicht betrachtet, abgeschrieben und über die Klinge springen lassen....
... was ist wenn Menschen wie einige hundert Tausende und darunter ich gar kein Problemfall sind, sondern das Potential zum Überleben von mehr als 60% der Menschheit bereits in sich tragen....?
und bereit sind dieses auch zu leisten?
so wie damals die Trümmerfrauen oder die hoch traumatisierten Kinder und Jugendlichen aus meiner Eltern-Generation damals nach Stunde Null 1945 die ersten 10-20 Nachkriegs-Jahre? Die das auch können, weil sie heutzutage überhaupt noch die Erfahrung und Kompetenz mit existentieller Not und Lebensbedrohung haben?
Ich halt eure Sache.... Eure Entscheidung ... man kann auch den üblichen Weg gehen und hoffen dass alles gut geht, oder überhaupt erst mal gar nicht erst die Realität als P.A.L. als "Problem Anderer Leute" an sich ran zu lassen, oder endlich wach und werden und die Aufgaben und Herausforderungen anzufangen, so lange man noch eine Baustelle vor sich hat und kein Katastrophengebiet....
ich bin heute mal gespannt, wie mein eigenes Leben weiter geht, was ich noch alles erleben oder erleiden werde und wieviel ich dabei zusehen kann, was die Welt und die Menschheit so treibt und sich selbst antut....
und freue mich ein bisschen auf das, was den Silberstreif von Hoffnung für mich erscheinen lässt...
bin verhalten optimistisch.
.... ich könnte auch anders. Zum Beispiel so:
mich einfach egoistisch und narzistisch in die Ecke setzen und nur noch an mich denken... oder die durchaus sehr berechtigte und nahe liegende Sichtweise entwickeln, dass ... es mir, als einem der geopferten 20% der 80/20 Gesellschaft völlig egal sein kann, ob ich vom Nazi 2.0 Inferno oder von der spätrömischen Dekadenz der 80% in den sicheren und baldigen vorzeiten Tod geprügelt werde.... wenn es ohnehin egal ist, ... könnte ich genau das machen, was viele tatsächlich tuen, die Donnaldd Trammpp oder "Alternative gegen Deutschland" wählen.... und noch möglichst viele aus den 80% mit in den Abgrund reißen... quasi fast schon aus Rache für das erlittene himmelschreiende Unrecht .....
Aber so ein Mensch bin ich nicht.
Ich hab keine eigenen Kinder.
Aber mein Denken und Handeln ist so, als hätte ich welche.
Ich ziehe mein Lebensglück und tiefe Zufriedenheit daraus, mit zu erleben, wie das Leiden Anderer Menschen weniger wird und die Lebensfreude aus geteilter Freunde quillt und nicht aus der Befriedigung meiner eigenen Bedürfnisse...
Ich bin halt so. Bin so geboren und würde gern noch so ein bisschen bleiben, wenns recht ist...
das Leben hier ist manchmal zwischendurch selbst für mich einige Momente lang recht schön... auch wenn ich in den schönen Momenten noch mehr ungerne alleine bin, und ungeteiltes Lebensglück eine größerer Schmerz ist, wie das Alleinsein in den apokalyptischen Höllenmomenten von denen es zu viele und zu heftige in den letzten Wochen und Monaten gab...
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