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Luther und Kollegen

2017 war ja das 500ste Jubiliäm der versuchten Reformation von Martin Luther.

Er löste damit eine erneute Kirchenspaltung aus: die der West-römischen Staatskirche und Abspaltung der neuen Nordeuropäischen Staatskirchen. Durch die geopolitischen Wirren, den Bauernkrieg und die Täufer in Münster geriet er unter Druck und durch eigene Gesundheit verursacht reduzierte sich die Qualität seiner Publikationen rapide ins Bodenlose Übel.

Als *der* Gründer des Protestantismus und der Reformator blieb er in vielen theologischen Themen stecken. Seine Spätschriften lieferten genügend Material für entsetzliche Fehlentwicklungen. Die Bedeutung Luthers für den Erfolg der Aufklärung und der Demokratie Entwicklung in Deutschland ist ein zwei-schneidiges Schwert:

Bei allem Respekt für seine Lebensleistung: Seine Spätwerke lieferten genug Material für zahlreiche entsetzliche Entgleisungen des Protestantismus und vor allem auch im angeblich toleranten aber nicht-laizistischen Deutschland nach dem Wiener Kongress.

Hier ist der lutheranische Protestantismus oft genug sehr problematisch. Seine reaktionäre Kraft bremste oft genug gesellschaftliche Entwicklungen, um den internationelen Realitäten Schritt zu halten. Und dann in einer kurzen Epoche als das hinterweltlerische Preussen als Emporkömmling mit seinem Berlin ein paar Jahrzehnte innovativ an der Weltspitze mitmischte.

Der Versuch Preussens bei den Geopolitischen Supermächten mitzumischen hat einige interessante Dinge hervorgebracht wie die Berlin-Bagdad Eisenbahn.

Und dann kam das absolute Totalversagen einer staatsnahen und monarchiefreundlichen Kirche: Im Höllensturz von 1914 bis 1945 zeigte sich eine eher schwache Bekennende Kirche gegenüber einer starken nationalsozialistische Fraktion.

Neben Widerstand oder Gleichschaltung gab es oft genug einfach nur Opportunismus und Mitläufer.

Wegen seiner interessanten Publikationen wird der Arztsohn und Pfarrer Bonnhoeffer in konservativen Kreisen als Märtyrer und Heiliger verehrt, während die Beteiligung seines Vaters am Euthanasie-Programm noch unklar ist.

Für Protestanten ist der Fokus auf den Holocaust gegen Juden naheliegend, sobald diese sich mit der Bibel beschäftigen und feststellen das das Christentum bei seiner Gründung eine Konfession des Judentums war.

Die Gesamtgesellschaftliche Verblendung gegen andere Genozid-Opfer-Opfer Gruppen wie z.B. die Eugenik gab es während der gesamten Zeit als Preussen als Emporkömmling mit seinem Berlin ein paar Jahrzehnte innovativ an der Weltspitze mitmischte. Ein Großteil dieser Jahrzehntelangen Verblendung hielt sich bis 1968 und es wundert dann nicht, dass im eingemauerten West-Berlin sich das noch länger hielt und diese Phase der gesellschaftlichen Modernisierung nicht, wie entlang der Rheinischen Ballungsräume fliessend entwickelte, sondern um 1968 erruptiv.

Im globalen Historischen Kontext sind die 60er aber nicht mehr so interessant... und der erste Weltkrieg deutlicher nachhaltig wichtiger für die Gegenwart als der deutsche Fokus auf den zweiten.

Wenn man die Übergänge von Epochen wie Bronzezeit zu Eisenzeit oder Agrar-Feudalismus zur Montan-Industrialisierung, dann ist der  vom Montan-Industrie-Zeitalter zum Silizium-Zeitalter ein spannendes:

Die als kleine 60er bezeichneten frühen 80er mit implodierenden Metropolen wie Manchester und Ruhrgebiet und implodierenden Volkswirtschaften wie die der DDR.

Wenn man sich deren lächerlichen winzigen Schulden anschaut, im Vergleich zu einer beliebigen heutigen Stadt: bei Zahlungsunfähigkeit der DDR laut Aktenlage der Stasi wird klar das non-monetäre Parameter die Ursache waren: Militärdiktatur, Zentralismus, zu große Organisationen, zu unflexible lange Vorausplanungen, ideologische Wirklichkeitsverweigerung vieler Besser gestellter und:

Kalter Krieg am absoluten Maximum verglichbar mit Kuba-Krise. Erste ökologische Großkatastrophen sichtbar. Das die DDR in den 1980ern der größte Produzent des Treibhausgases CO2 war neben den USA lässt sich mit niedrigem Wirkungsgrad alleine nicht erklären und bestätigt das Bild einer stillstehenden Volkswirtschaft jedenfalls nicht.

Der Staatsbankrott 1982 bewirkte lediglich eine Öffnung für westliche Devisen. Vor 1982 wurde die DDR vom Ostblock ausgebremst und danach von Akteuren aus dem Westen ausgebeutet wie eine Dritte-Welt-Kolonie. Produkte für 90,-DM im Quelle-Katalog fand ich 1985 für 1500,-. Ostmark im Schaufenster in Wismar.

Einige dieser West-Akteure sind reich geworden wie IKEA, andere Krisengewinnler konnten sich nach 1990 nicht am Weltmarkt halten: BASF-Compactcasetten und Quelle zum Beispiel. Die Öffnung nach Schweden und BRD sorgte nicht für einen massiven Export-Überschüß und der Verelendung der Bevölkerung wie wir sie nicht nur im Osten Deutschlands kennen. In Bremen und der Ruhrmetropole ist Segregation, Prekarisierung durch Verelendung und Verslummung weiter fortgeschritten als in der Berliner Gropiusstadt und Marzahn. Die Verelendung war aber nicht nur eine materielle: Eine Sinentleerte Gesellschaft kann das lamgsame dahin siechen der Materiellen Verhältnisse nicht ertragen, der eiserne Griff der Staatsgewalt im Innern und an der Grenze war selbst nicht stark genug um gegen zu steuern, dass die innovativen Kräfte der Gesellschaft eher oppositionell waren, was im post68er Westen ohnehin der Fall war.

Es gab einen schwunghaften Handel an Stasi-Opfern ins Westliche Ausland gegen Devisen... und irgendwie gab es eine neue Reisefreiheit: ich lernte meine Familie in Wismar kennen.... und plötzlich gingen in der kirchlichen Friedensbewegung Ostthemen um. Die Friedensbewegung im Kirchenkreis Herne von Holsterhausen bei Eickel ausgehend mit Bernd Schlotthoff und Dritte-Welt Pfarrer Harald Rohr.

Um 1985 bei einer Kirchenfreizeit an einen See bei Ludvika in Schweden, gab es die ersten Lieder der Friedensbewegung "Schwerter zu Pflugscharen". Mich hat ein Lied "Näme ich Flügel der Morgenröte" zu Psalm 139,9 ff starkfasziniert aber verunsichert. Das extreme Gefühl, ein gläserner Mensch zu sein, auch gebenüber Gott, war mir extrem unangenehm. Denn ich hatte kurz zuvor erst 1984 von George Orwell gelesen und bei meiner Fahrt von Lübbeck nach Wismar sind alle meine Träume von Sozialismus und einer besseren Welt zerbrochen und gestorben. Das die Lieder vorher nicht durch allzu viele Hände gingen, zeigte sich durch die Schallplatten von Karat und Puhdys in Amiga-Pressung. Das das was wir da taten auch bei uns im Roten Ickern mehr dem Wirken eines Martin Niemöller entsprach ahnte ich damals nicht.

Denn die angehenden Pfarrer und Lehrer um mich herum, deren Eltern den Krieg nicht mehr selbst erlebt hatten, interessierten sich für anderes. Die glauben auch bis heute noch, dass Bertrand Russel der wichtigste Mathematiker des 20ten Jahrhunderts war... Und beim Namen Kurt-Gödel denken die nicht an eine Gödel-Nummer sondern an den Buchstaben b. Das leben wird rückwärts verstanden und vorwärts gelebt. Das ... gilt leider auch für Theologie.... wir verehren diejenigen als Helden, die damals sehr umstritten waren, und zwar so, dass die meisten von uns da mit Sicherheit eine hohe Skepsis hätten was die heutigen Helden kommender Generationen angeht...

Familie Bonnhoeffer: Der Militärputsch der Adligen und Konservativen um Stauffengerg begann eigentlich erst, als erkennbar war, das der Krieg entgültig verloren ist und eine absehbare Kluft zwischen alteingesessener Wehrmacht und den Nazi-Fanatkikern wie Waffen-SS und halt Führerbunker. Über das letzte Jahr des zweiten Weltkrieges, der da erkennbar schon verloren war, gibt eine 12 teilige Doku vom ZDF auf Youtube: erschütternd. Da wird auch einiges deutlich, wie sehr da die ultrakonservativen Kräfte von den Nazis unterscheiden. Sprüche von SS-Leuten über Jesus und das Christentum genauso wie das Verhalten von Wehrmacht im Gegensatz zu SS.

Von den über 1500 Menschen der Verschwörung um Hitler-Attentat und Militärputsch die danach in Plötzensee hingerichtet wurden, war auch der Theologe Dietrich Bonnhoefer betroffen. Seine Lebensleistung und theologische Schriftstellelrei ist respektabel. Aber: was wird kirchlichen Kreisen heute aus seinem Märtyrertod gemacht? Sein Beitrag zum Widerstand ist Vergleichweise gering. Gefangenschaft und Hinrichtung nur wenige Tage vor Kriegsende war für viele Menschen ein Schicksal. So der Rechtsanwalt Litten der Adolf Hitler wegen einer Gewalt-Aktion der SA vor Gericht brachte. Die Littenstrasse am Amtsgericht Berlin-Mitte ist  nach ihm benannt, neben S-Bahn und Fernsehturm am Alexanderplatz.

Recht viele Menschen und Organisationen der Kirche beteiligten sich aktiv am Behinderten-Genozid, der von der Berliner Tiergartenstraße 4 organisiert wurde. Man blieb passiv gegenüber Shoa und Holocaust in den Vernichtungslagern.

Was hinzu kommt: Man schaue sich den Verfassungs-Entwurf für die Nachkriegsordnung an, den die Stauffenberg Leute ausgearbeitet hatten. Sehr fortschrittlich war der nicht gerade. Selbst Charles-De-Gaulle hatte bei seiner Rückkehr nach Paris was für eine neue Zeit in der Aktentasche. Möglicherweise hätte es bei Erfolg der Stauffenberger eine kurze rückständige, instabile Adels-Republik gegeben, die sich in der neuen geopolitischen Situation des Stalismus und der neuen Supermacht USA nicht gewachsen gezeigt und dem Weltkrieg noch eine anschließende dritte Runde verpasst hätte. Vielleicht ist es auch gut, dass Pfarrer Bonnhoeffer die Welt nach dem Abwurf der Berlinbombe auf Hiroshima nicht mehr kennen gelernt hat. Wer weiss, was er danach alles noch geschrieben und veröffentlicht hätte.... ich denke da an den alten Luther und seine Schreibe über Bauern und Juden.

Die Kirche brauchte nach 1945 ihren good german und derer gibt es ja im wesentlichen zwei:

D.Bonnhoeffer ist faszinierend für die Begeisterung für ihn sicher berechtigt.

Was mich dabei extrem stört: Die Person des Dietrich Bonnhoeffer erinnert mich zu sehr an einen verträumten weltfremden Jungen der Geschehen um sich herum nicht richtig mitbekommt. Einerseits ein begnadeter Dichter und Denker andererseits im alltäglichen Leben auch weltfremder Träumer  beschrieben.

Seine großbürgerliche Familie mit Vernetzung in Adelskreisen damals Wehrmacht und noch heute im auswärtigen Dienst muss jetzt nicht unbedingt uneingeschränkt und unreflektiert von Menschen wie mich der Maßstab sein.

Außerdem:

Es prägte mich an einer alles entscheidenden Situation der Satz "Märtyrer gut und schön - es ist auch wichtig zu überleben"

Daher stammt meine immer weiter wachsende Faszination für den interessanten und realistisch lebensnahen Menschen Pastor Martin Niemöller:

Vom U-Boot der kaiserlichen Marine zum Deutsch-National in der Weimarer Republik macht er eine Saulus-Paulus Wandelung durch, kommt der Bekennenden Kirche nahe, überlebt ...

... und sorgt nach dem Krieg dafür, dass es mit der am Boden liegenden Kirche wieder zurück in die Welt und ins Leben geht. Er ist Mitinitiator des Stuttgarter Schuldbekenntnisses der evangelischen Kirche zum Versagen im Dritten Reich.
Er sorgte in Zeiten als Deutsche Menschen "die sich selbstverschuldet aus der Gemeinschaft der menschlichen Zivilisationen ausgestoßen haben" dafür, dass die evangelischen Kirchen international wieder angenommen und aufgenommen wurden.

Seine Entwicklung reichte dahin dass er sich mit dem eher "linken" Spektrum der Kirche in der Friedensbewegung mitwirkte, die am erneuten Höhepunkt der Nuklearen Bedrohung zur Nachrüstung meinen Erstkontakt mit ihr darstellte.

Tut mir leid das sagen zu müssen:

Bonnhoeffer und 68er ist einfach nicht mein Leben und meine Generation in der ich aufgewachsen bin.

Schon immer faszinierte mich von Niemöller der Satz:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Denn es gibt ein anderes mehr metaphorisches Zitat in ähnlichem Sinne:

"Wenn Du einen Hummer in kochendes Wasser wirfst, wird er strampeln und  versuchen zu entkommen.
Wenn Du aber einen Hummer in kaltes Wasser setzt und es langsam erhitzt, wird er dort sitzen bleiben und lässt sich tot kochen."

Das passierte in der Weimarer Republik und auch danach bis Mai 1945.
Und auch heute: In Sachen Klimawandel, Soziale Gerechtigkeit, Kriegs- und Genozid-vermeidung, von Tod und Not getriebener Massen-Migration, alles Themen bei denen es keine wirklich erkennbaren Fortschritte, sondern Krisen,  Rechtpopulismus eine Vorkriegssituation ahnen lassen.

Meine Beobachtungen in Gottesdiensten der Evangelischen Kirche und generell in der Auseinandersetzung mit dem Thema Vorkriegszeit 1928-33 und 2008-2018 sind Bizarr: Nicht nur die Erinnerung an die 1920er sind hier am Rand des roten Weddings sehr merkwürdig: Der ein oder andere aus der Kirchenleitung hat ein Sicht der evangelischen Kirche zwischen den beiden Weltkriegen, die von  der Universitären Lehrmeinung der Historiker und Kirchenhistoriker nicht nur Nordrheinwestfälischer Exzellenz-Universitäten abweicht. Noch bizarrer sind Veranstaltungen in Gedenken an Holocaust und drittem Reich die im Kirchkaffee danach an das Buch von Hans Simon "Die Kunst nicht zu lernen" erinnern, und daran zweifeln lassen ob eine in der Sicht zurück verstandene Geschichte die Kompetenz beinhaltet für eine im voraus kommende noch völlig unbekannte Lage. Und dadurch, das die Lebensverhältnisse so dermaßen unterschiedlich sind in Deutschland, sind es natürlich auch jeweils die Extrapolationen der gegenwärtigen Verhältnisse.

Und wenn ich bedenke, welche meine ureigenen Verhältnisse sind, was mich geprägt und mich voran gebracht und glücklich gemacht hat...

... und das bei allem Interesse und Entgegenkommen in Richtung anderer theologischen und weltanschaulichen Richtungen mir oft genug Diskurs und Wissenschaftliche Fundierung bis hin zum Geschichtsstudium für Lehramt nur vorgegaukelt wurde, und man dann doch bei den Verhältnissen blieb, die von Geburt an schon bestanden, dann bleib auch ich bei mir:

Denn seit dem Kindergarten hab ich mich nicht durch Älterwerden weiterentwickelt:

Es gibt Theologen, die mich faszinieren. Und Relevanz und Bedeutung für mein eigenes Lebens haben am meisten diese hier:

Thomas von Aquin, Franz von Assisi, Jean Cavalier,  Martin Niemöller,
Martin Luther King und Charles Darwin.

... to be continued

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