Ich war am 14. Juli 1990 in Paris und erlebte einen der schönsten Tages meines Lebens
Jetzt liege ich hier am 14. Juli 2018 in Berlin und denke zurück.
Freunde von mir waren an diesem Wochenende des 14. Juli 1990 schon auf dem Weg in eine viel kleinere Hauptstadt zu einem deutlich kleineren Großkonzert: Roger Waters, der Ex-Sänger von Pink Floyd führte am Potsdamer Platz eine seltsame Musical-Variante von "The Wall" auf.
Das Album "The Wall" hat wegen des Konzertes in der Westfalen-Halle Dortmund um 1980 eine ziemlich hohe Bedeutung. Musikalisch ist es selbst für eingefleischte Pink-Floyd Fans wie mich eine kaum zu ertragende depressiv-pessimistische Selbstzerfleischung und ein Egotrip von Roger Waters mit dem er die Band erst einmal zerstört hat: Der spätere Kinofilm von etwa 1982 zeigt die LSD-bedingte Drogen-Psychose des Syd-Barrett, die der völlig neurotische Roger Waters mit seiner eigenen Kindheits-Geschichte verwebt.
Der einzige Höhepunkt des Films: der junge Pink sitzt in der Schule, der alte Lehrer entdeckt einen Text von Pink, der Lehrer macht sich lustig und sagt über Text und Texter: "Absoluter Müll, geh wieder an Deine Arbeit." der Text ist der Liedtext von "Money" aus dem Album "Dark Side of the Moon". Der meistverkaufte Tonträger der 1970er Jahre, eine gigantischer Erfolg der Briten in den USA und nach "St.Pepper" von den Beatles aus den 60ern und "Thriller" von Michael Jackson aus dem 80ern das meist verkaufte Tonträger aller Zeiten. Mein Bruder hat mir diese Schallplatten einmal anvertraut. Ich mochte das Lied Time. Vor allem weil sein Elektronischer Vorspann um 1978 in einer TV-Werbung von Esso zum Einsatz kam "Es gibt viel zu tuen, packen wir es an". Der Lehrer wurde Abends dann von seiner Frau genau so behandelt, wie er tagsüber seine Schüler... und danach kommt dann das bekannte mit dem Schulkinderchor "We don't need no Education". Das war Anfang der 80er schon eine kleine Hymne um Lehrer zu ärgern... und Aufsässigkeit vorzutäuschen.
Ich aber war Radio-Hörer im Einslive Sektor. Dem Sendegebiet des WDR. Hier lief etwas häufiger Musik aus dem Westen Europas: Postpunk und New Wave aus UK war von 1978 bis 1984 Pop-Musik mit hoher Rotation. Musiker wie Kraftwerk und Jean-Michel Jarre auch. Kraftwerks Single Autobahn war zu Beginn meiner Kindergartenzeit die prägende Musik-Offenbahrung meines Lebens, Jean Michel Jarre wurde zum höchsten Musik-Genuß im innersten meiner Seele. Der Toningenieur von Pink Floyd hatte sich mit eigener Band selbstständig gemacht und die Single "Lucifer" lief stündlich im Radio...
Irgendwo in UK war ein Punk in einem Plattenladen mit einem zerfetzen Band-T-Shirt von Pink-Floyd... über den Bandnamen hatte er "I hate" geschrieben... er wurde gecastet zu einer Boygroup um den Musik-Stil einer neunen Generation Jugend zu vermarkten: Die Sex Pistols. Und in Berlin wurde 7 Jahre später die Fun-Punks "Die Ärzte" im SO36 ausgebuht, weil die Spandauer den wahren Punks in Kreuzberg zu kommerziell waren... Während gleichzeitig in Manchester das musikalische Genie einer neuen Generation ... meiner Generation ... Musik aufnahm, die die Seele auch meiner Multimillionenstadt in Resonanz brachte. Ian Curtis - der John Lennon und Kurt Cobain meiner Generation. Über "Love will tear us apart" und das nach seinem Tod entstandene "Blue Monday" sind Werke heraus ragende Musik-Werke aus allem was es in den 1980ern an wirklich guter Musik im Radio gab.
Die Zeit von Jean-Michel Jarre Ende der 1970 war für den elektronische Pop und Underground eine Schnittmenge und ein Treffen dieser beiden Generationen; der meiner Geschwister mit Musik die 1968 ihren Anfang nahm und meiner Generation, deren 80er bereits 1978 Volldampf aufnahmen:
Sein Vater, Maurice Jarrre, Musikprofessor in Lyon: machte Filmmusik für "Lawrence von Arabien" und den wunderbaren Robin Williams Film "Club der toten Dichter".
Der Junge Jean-Michel Jarre gehörte zu einer ganzen Generation Musiker, für die die 68er Pink Floyd im U.F.O. Club im Roundhouse London eine Offenbahrung waren: und das daraus enstandene Stück Celestial Voices, der vierte Satz aus der elektronischen Symphonie A Saucerful of Secrets. Zusammen mit Ricochet von Tangerine Dream, und einigen Stücken von Jean Michel Jarre und Kraftwerk und vielen Musikern in deren Dunstkreis wie Brian Eno.
Es war die Zeit der analogen Syntheszier, die für bekannte Musiker unserer Jahre ein Retro Projekt wurden: modcom von VNV Nation, oder Second Decay aus dem Epizentrum von New Wave und Gothic in Bochum-Langendreer der 80er und 90er
Es war die Zeit der Toningenieure:
Neben Brian Eno waren Alan Parsons und Conny Plank heraus ragend:
Alan Parson ist Toningenieur von Atom Heart Mother 1970 und Dark Side of the Moon 1973, die Single "Lucifer" war ein Radio-Hit, er schaffte mit zahlreichen Singles den Sprung in die 80er.
Conny Plank als Toningenieur in der Gegend Köln/Düsseldorf der Hochburg dessen was man international unter Deutscher Elektronischer Musik kannte während das meiste elektronische wie in Berlin noch unter Krautrock lief. Während Kraftwerks erste Veröffentlichung von "Das Modell" noch floppte, sass er im Studio und machte aus einer Punkband die "Deutsch Amerikanische Freundschaft". Elektrobeats ohne Kiffen und ohne Hippie-Sphären ... zum tanzen und noch mehr. Hartgummi für die neue düstere Zeit.
Mitten drin Jean Michel Jarre... aus Frankreich ... nicht aus USA oder UK.
Deshalb weniger beachtet und oft auch recht speziell, zumindest wenn man selten Arte.TV guckt.
(es waren verdammt viele Stunden des Wartens von 18:00 bis zum Sonnenuntergang Mitte Juli)
Exkurs II: La Defense - Eine Großstadt am Rande einer Metropole
La Defense ist das größte Büroviertel Europas und die größte Skyline mit Wolkenkratzern.
Und da ist Moskau und das Bankenviertel in London mit drin.
Die Brücke neben der wir saßen und warteten wird auf der andern Seite der Seine zu einem Autobahntunnel und darüber eine Fugängerzone: über 250m breit und etwa 1,2 Kilometer lang.
Am Ende steht ein weißer Würfel: Es ist der dreidimensionale Schnitt durch einen vierdimensionalen Würfel ein Hypercubus mit über 100m Kantenlänge: Die Grande Arche - Der neue Triumphbogen. Erbaut an der Stelle in der die deutsche Wehrmacht in die Stadt Paris eingedrungen ist und später bei der Befreiung dann Charles de Gaulle in Paris einzog. Neben der Grande Arche: Hochhäuser um 200m Höhe und die neue Oper. Darum gruppiert auch Wohngebäude. Eine Miniatur-Ausführung der Wohngebäude steht in Berlin neben dem Olypiastadion: Das Le Coboursier-Haus, weil hier in Tiergarten das Hansaviertel dafür zu klein war.
Kleiner Vergleich von verwandten Strukturen in Berlin und Paris:
Krieg 1871:
Kathedrale Sacre-Ceuer auf dem Montmarte über Paris - Siegessäule bis 1936 vor dem Reichstag
Krieg 1939-45:
Grande Arche - Neuer Triumph-Bogen in Paris - Brandenburger Tor in Berlin
Büroviertel:
Paris La Defense - Sony Center am Potsdamer Platz. ./. Planung ohne Umsetzung am Alexanderplatz
Monarchie:
Versailles vor Paris - die nachgemachte Kopie in Potsdam
Keimzelle:
Paris: seit 2200 Jahren: Insel in der Seine bereits zu Eintreffen der Römer eine für Kelten untypisch große Siedlung
Berlin: Museumsinsel, damals Cölln gegenüber Bärlin. Handelsposten um Zoll in Köpenick und Spandau zu umgehen. gegründet 1500 Jahre nach Paris, London, Trier, Köln. Sumpfland sowohl in der Bronzezeit als auch später abseits sämtlicher Verkehrs- und Ballungsräume: weit weg von dem gesamten Römisch gegründeten Ballungsraum von Mittelengland über Rhein nach Nord-Italien mit 110 Millionen Menschen. Unbedeutendes Mittelzentrum bis nach der französischen Revolution Napoleon auf dem Weg nach Moskauer hier vorbei kommt. Nach dem Problem mit Napoleon: Ende des des heiligen römischen Reichs Deutscher Nation mit letzter langjähriger Hauptstadt Wien. Die Kleindeutsche Lösung entsteht. Die kleine Provinzstadt Berlin wird Hauptstadt. Ende des 19ten Jahrhunderts steigen Teile Deutschland zu internationalen Niveau auf. Darunter auch Berlin. In der kurzen Phase der Hochblüte von 1880 bis 1930 erlangte Berlin Weltrang und war damals eine der größten Städte der Welt. Der doppelte Weltkrieg aber vor allem der extreme Verlust von Menschen die den Weltrang der Stadt ausmachten, durch die Verbrechen der Berliner Behörden vor 1945 ist eine solche Verarmung an sozialer und kultureller Substanz entstanden, die Berlin nie wieder aufholen konnte und gewollte Blütezeiten erzeugten immer wieder Krisen: Aus der Stalin-Allee der Aufstandstand vom 17. Juni. 1953 - dem Nationalfeiertag bis 1989. Die B1 von Frankfurt-Oder kommend und im Ruhrgebiet als Autobahn A40 bekannt, wurde zwischen Alexanderplatz und Berlin-Westend von Albert Speer als Stadtachse konzipiert. So läßt sich die Achse Unter den Linden Tiergarten mit Goldelse durch TU nach Westen raus vergleichen mit der Achse in Paris: Louvre, Place de la Conconcorde, Champs d' Elysee, Arc de Trioumph, Avenue Charles des Gaulle, Paris La Defense, Grande Arche. Der Tiergarten mit dem Bois de Bologne.
Jetzt liege ich hier am 14. Juli 2018 in Berlin und denke zurück.
Freunde von mir waren an diesem Wochenende des 14. Juli 1990 schon auf dem Weg in eine viel kleinere Hauptstadt zu einem deutlich kleineren Großkonzert: Roger Waters, der Ex-Sänger von Pink Floyd führte am Potsdamer Platz eine seltsame Musical-Variante von "The Wall" auf.
Das Album "The Wall" hat wegen des Konzertes in der Westfalen-Halle Dortmund um 1980 eine ziemlich hohe Bedeutung. Musikalisch ist es selbst für eingefleischte Pink-Floyd Fans wie mich eine kaum zu ertragende depressiv-pessimistische Selbstzerfleischung und ein Egotrip von Roger Waters mit dem er die Band erst einmal zerstört hat: Der spätere Kinofilm von etwa 1982 zeigt die LSD-bedingte Drogen-Psychose des Syd-Barrett, die der völlig neurotische Roger Waters mit seiner eigenen Kindheits-Geschichte verwebt.
Der einzige Höhepunkt des Films: der junge Pink sitzt in der Schule, der alte Lehrer entdeckt einen Text von Pink, der Lehrer macht sich lustig und sagt über Text und Texter: "Absoluter Müll, geh wieder an Deine Arbeit." der Text ist der Liedtext von "Money" aus dem Album "Dark Side of the Moon". Der meistverkaufte Tonträger der 1970er Jahre, eine gigantischer Erfolg der Briten in den USA und nach "St.Pepper" von den Beatles aus den 60ern und "Thriller" von Michael Jackson aus dem 80ern das meist verkaufte Tonträger aller Zeiten. Mein Bruder hat mir diese Schallplatten einmal anvertraut. Ich mochte das Lied Time. Vor allem weil sein Elektronischer Vorspann um 1978 in einer TV-Werbung von Esso zum Einsatz kam "Es gibt viel zu tuen, packen wir es an". Der Lehrer wurde Abends dann von seiner Frau genau so behandelt, wie er tagsüber seine Schüler... und danach kommt dann das bekannte mit dem Schulkinderchor "We don't need no Education". Das war Anfang der 80er schon eine kleine Hymne um Lehrer zu ärgern... und Aufsässigkeit vorzutäuschen.
Ich aber war Radio-Hörer im Einslive Sektor. Dem Sendegebiet des WDR. Hier lief etwas häufiger Musik aus dem Westen Europas: Postpunk und New Wave aus UK war von 1978 bis 1984 Pop-Musik mit hoher Rotation. Musiker wie Kraftwerk und Jean-Michel Jarre auch. Kraftwerks Single Autobahn war zu Beginn meiner Kindergartenzeit die prägende Musik-Offenbahrung meines Lebens, Jean Michel Jarre wurde zum höchsten Musik-Genuß im innersten meiner Seele. Der Toningenieur von Pink Floyd hatte sich mit eigener Band selbstständig gemacht und die Single "Lucifer" lief stündlich im Radio...
Irgendwo in UK war ein Punk in einem Plattenladen mit einem zerfetzen Band-T-Shirt von Pink-Floyd... über den Bandnamen hatte er "I hate" geschrieben... er wurde gecastet zu einer Boygroup um den Musik-Stil einer neunen Generation Jugend zu vermarkten: Die Sex Pistols. Und in Berlin wurde 7 Jahre später die Fun-Punks "Die Ärzte" im SO36 ausgebuht, weil die Spandauer den wahren Punks in Kreuzberg zu kommerziell waren... Während gleichzeitig in Manchester das musikalische Genie einer neuen Generation ... meiner Generation ... Musik aufnahm, die die Seele auch meiner Multimillionenstadt in Resonanz brachte. Ian Curtis - der John Lennon und Kurt Cobain meiner Generation. Über "Love will tear us apart" und das nach seinem Tod entstandene "Blue Monday" sind Werke heraus ragende Musik-Werke aus allem was es in den 1980ern an wirklich guter Musik im Radio gab.
Die Zeit von Jean-Michel Jarre Ende der 1970 war für den elektronische Pop und Underground eine Schnittmenge und ein Treffen dieser beiden Generationen; der meiner Geschwister mit Musik die 1968 ihren Anfang nahm und meiner Generation, deren 80er bereits 1978 Volldampf aufnahmen:
Sein Vater, Maurice Jarrre, Musikprofessor in Lyon: machte Filmmusik für "Lawrence von Arabien" und den wunderbaren Robin Williams Film "Club der toten Dichter".
Der Junge Jean-Michel Jarre gehörte zu einer ganzen Generation Musiker, für die die 68er Pink Floyd im U.F.O. Club im Roundhouse London eine Offenbahrung waren: und das daraus enstandene Stück Celestial Voices, der vierte Satz aus der elektronischen Symphonie A Saucerful of Secrets. Zusammen mit Ricochet von Tangerine Dream, und einigen Stücken von Jean Michel Jarre und Kraftwerk und vielen Musikern in deren Dunstkreis wie Brian Eno.
Es war die Zeit der analogen Syntheszier, die für bekannte Musiker unserer Jahre ein Retro Projekt wurden: modcom von VNV Nation, oder Second Decay aus dem Epizentrum von New Wave und Gothic in Bochum-Langendreer der 80er und 90er
Es war die Zeit der Toningenieure:
Neben Brian Eno waren Alan Parsons und Conny Plank heraus ragend:
Alan Parson ist Toningenieur von Atom Heart Mother 1970 und Dark Side of the Moon 1973, die Single "Lucifer" war ein Radio-Hit, er schaffte mit zahlreichen Singles den Sprung in die 80er.
Conny Plank als Toningenieur in der Gegend Köln/Düsseldorf der Hochburg dessen was man international unter Deutscher Elektronischer Musik kannte während das meiste elektronische wie in Berlin noch unter Krautrock lief. Während Kraftwerks erste Veröffentlichung von "Das Modell" noch floppte, sass er im Studio und machte aus einer Punkband die "Deutsch Amerikanische Freundschaft". Elektrobeats ohne Kiffen und ohne Hippie-Sphären ... zum tanzen und noch mehr. Hartgummi für die neue düstere Zeit.
Mitten drin Jean Michel Jarre... aus Frankreich ... nicht aus USA oder UK.
Deshalb weniger beachtet und oft auch recht speziell, zumindest wenn man selten Arte.TV guckt.
(es waren verdammt viele Stunden des Wartens von 18:00 bis zum Sonnenuntergang Mitte Juli)
Exkurs II: La Defense - Eine Großstadt am Rande einer Metropole
La Defense ist das größte Büroviertel Europas und die größte Skyline mit Wolkenkratzern.
Und da ist Moskau und das Bankenviertel in London mit drin.
Die Brücke neben der wir saßen und warteten wird auf der andern Seite der Seine zu einem Autobahntunnel und darüber eine Fugängerzone: über 250m breit und etwa 1,2 Kilometer lang.
Am Ende steht ein weißer Würfel: Es ist der dreidimensionale Schnitt durch einen vierdimensionalen Würfel ein Hypercubus mit über 100m Kantenlänge: Die Grande Arche - Der neue Triumphbogen. Erbaut an der Stelle in der die deutsche Wehrmacht in die Stadt Paris eingedrungen ist und später bei der Befreiung dann Charles de Gaulle in Paris einzog. Neben der Grande Arche: Hochhäuser um 200m Höhe und die neue Oper. Darum gruppiert auch Wohngebäude. Eine Miniatur-Ausführung der Wohngebäude steht in Berlin neben dem Olypiastadion: Das Le Coboursier-Haus, weil hier in Tiergarten das Hansaviertel dafür zu klein war.
Kleiner Vergleich von verwandten Strukturen in Berlin und Paris:
Krieg 1871:
Kathedrale Sacre-Ceuer auf dem Montmarte über Paris - Siegessäule bis 1936 vor dem Reichstag
Krieg 1939-45:
Grande Arche - Neuer Triumph-Bogen in Paris - Brandenburger Tor in Berlin
Büroviertel:
Paris La Defense - Sony Center am Potsdamer Platz. ./. Planung ohne Umsetzung am Alexanderplatz
Monarchie:
Versailles vor Paris - die nachgemachte Kopie in Potsdam
Keimzelle:
Paris: seit 2200 Jahren: Insel in der Seine bereits zu Eintreffen der Römer eine für Kelten untypisch große Siedlung
Berlin: Museumsinsel, damals Cölln gegenüber Bärlin. Handelsposten um Zoll in Köpenick und Spandau zu umgehen. gegründet 1500 Jahre nach Paris, London, Trier, Köln. Sumpfland sowohl in der Bronzezeit als auch später abseits sämtlicher Verkehrs- und Ballungsräume: weit weg von dem gesamten Römisch gegründeten Ballungsraum von Mittelengland über Rhein nach Nord-Italien mit 110 Millionen Menschen. Unbedeutendes Mittelzentrum bis nach der französischen Revolution Napoleon auf dem Weg nach Moskauer hier vorbei kommt. Nach dem Problem mit Napoleon: Ende des des heiligen römischen Reichs Deutscher Nation mit letzter langjähriger Hauptstadt Wien. Die Kleindeutsche Lösung entsteht. Die kleine Provinzstadt Berlin wird Hauptstadt. Ende des 19ten Jahrhunderts steigen Teile Deutschland zu internationalen Niveau auf. Darunter auch Berlin. In der kurzen Phase der Hochblüte von 1880 bis 1930 erlangte Berlin Weltrang und war damals eine der größten Städte der Welt. Der doppelte Weltkrieg aber vor allem der extreme Verlust von Menschen die den Weltrang der Stadt ausmachten, durch die Verbrechen der Berliner Behörden vor 1945 ist eine solche Verarmung an sozialer und kultureller Substanz entstanden, die Berlin nie wieder aufholen konnte und gewollte Blütezeiten erzeugten immer wieder Krisen: Aus der Stalin-Allee der Aufstandstand vom 17. Juni. 1953 - dem Nationalfeiertag bis 1989. Die B1 von Frankfurt-Oder kommend und im Ruhrgebiet als Autobahn A40 bekannt, wurde zwischen Alexanderplatz und Berlin-Westend von Albert Speer als Stadtachse konzipiert. So läßt sich die Achse Unter den Linden Tiergarten mit Goldelse durch TU nach Westen raus vergleichen mit der Achse in Paris: Louvre, Place de la Conconcorde, Champs d' Elysee, Arc de Trioumph, Avenue Charles des Gaulle, Paris La Defense, Grande Arche. Der Tiergarten mit dem Bois de Bologne.
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